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Der Ort für Zahlen und Analysen zu Bildung, Wissenschaft und Innovation



Daten durchsuchen und neue Evidenzen finden

Erkenntnisse in den aktuellen Analysen gewinnen

NSWE

Entwicklungen in Bildung und Kompetenzen verfolgen und evaluieren

Indikatoren aus dem Daten-Navigator erkunden

Aktuelles

  • 03.04.2026: Daten, Analysen und Auswertungstools zum Higher Education Explorer nun unter Einblicke einsehbar
  • 16.12.2025: Im FuE-Portal sind ab jetzt Daten zum internationalen Vergleich abrufbar
  • 16.12.2025: Der Monitor zu kollaborativer Forschung und Innovation ist mit zwei neuen Themenbereichen wieder verfügbar
  • 14.11.2025: Aufgrund von Wartungsarbeiten stehen bestimmte Teile des Data-Navigators kurzzeitig nicht zur Verfügung
  • 10.11.2025: Regionaldaten zu FuE im Daten-Navigator verfügbar
  • 12.09.2025: Datenanpassungen und Updates im Portal der FuE-Erhebung
  • 18.07.2025: Das integrierte Portal der FuE-Erhebung mit Daten zu Forschung und Entwicklung ist jetzt einsehbar
  • 17.06.2025: Neue Analyse zum Thema Forschungskooperationen in Deutschland ist verfügbar
  • 14.06.2025: Das Monitoring zu unserem Handlungsfeld Kollaborative Forschung und Innovation beginnt
  • 12.04.2025: Datenupdate zu MINT-Oberstufenkursen und MINT-Studierenden
  • 21.03.2025: Die Daten des Hochschul-Barometers sind nun auch im Daten-Navigator zu finden
  • 13.02.2025: Analysen zur Integration internationaler Studierender sowie zur Wissenschaftsfreiheit verfügbar
  • 15.01.2025: Neue Analyse - wie blicken deutsche Unternehmen auf das Thema Künstliche Intelligenz (KI)?
  • 05.12.2024: Investitionen in und Anreizstrukturen für klimaneutrale Forschung - Datenanalyse jetzt abrufbar
  • 05.12.2024: Neue Analyse zum Thema Frauen in Forschung und Entwicklung jetzt verfügbar
  • 28.11.2024: Lehrkräftetrichter: Neue Daten und Analysen zum Schwund in Lehrkräftebildung auf Bundesländerebene
  • 24.11.2024: Die Beta-Version des neuen Daten-Navigators ist verfügbar und kann erkundet werden

Daten und Analysen im Stifterverband

Wie muss sich die Hochschulbildung in Deutschland entwickeln, um Nachwuchskräfte mit den für die Zukunft nötigen Kompetenzen zu versorgen? Wie viel investieren deutsche Unternehmen in die eigene Forschung und reicht das, um den Innovationsstandort Deutschland zu sichern? Diese und weitere Fragen analysieren wir regelmäßig in Studien und Erhebungen. Dazu nutzen wir Daten und wissenschaftliche Ergebnisse, die wir selbst erheben, in Auftrag geben, oder die von Dritten bereitgestellt werden, und zeigen klar auf, wo Veränderungen im Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem nötig sind. Wir identifizieren Stärken und Schwächen, machen Handlungsbedarfe sichtbar und zeigen, welche Themen verstärkt in den Fokus politischer Debatten rücken müssen. Das Ziel: evidenzbasierte Entscheidungen in Politik und Wissenschaft zu ermöglichen – mit konkreten Handlungsempfehlungen und Zukunftsszenarien.

Unsere Handlungsfelder

BILDUNG & KOMPETENZEN

In diesem Handlungsfeld bündeln wir unsere Aktivitäten im Bildungsbereich. Das große Ziel behalten wir immer im Blick: Junge Menschen bestmöglich auf eine Welt vorzubereiten, in der das einzig Beständige die Veränderung ist. Hierzu tragen wir dazu bei, schulische Bildung zu stärken, die MINT-Lücke zu schließen, Future Skills zu verankern und innovative Lernorte zu gestalten.

Symbolbild Handlungsfeld Bildung und Kompetenzen

KOLLABORATIVE FORSCHUNG & INNOVATION

Damit in Deutschland mehr Innovationen entstehen, vernetzen wir Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft und fördern die Zusammenarbeit untereinander. Denn Neues entsteht häufig an den Schnittstellen von Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen, aber auch von unterschiedlichen Forschungsgebieten und gesellschaftlichen Perspektiven. Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, den Impact of Science zu stärken, Science Entrepreneurship zu entwickeln, und Forschung und Innovation systemisch zu gestalten.

Symbolbild Handlungsfeld kollobarative Forschung und Innovation

Mitmachen

Ihnen fehlen bestimmte Daten im Bereich Bildung, Wissenschaft und Innovation in unserem Daten-Navigator? Sie erheben selbst Daten in diesem Bereich oder führen Analysen durch und würden diese gerne in unserem Daten-Navigator abgebildet sehen? Schreiben Sie uns! Wir würden uns sehr freuen, Ihre Datenbestände und -analysen mit in unsere Datenbank aufnehmen zu können und damit zum einen Ihren Daten weitere Reichweite zu geben und zum anderen Transparenz in unseren Handlungsfeldern zu erhöhen. Auch wenn Sie an gemeinsamen Studien und/oder anderen Datenprojekten interessiert sind. Melden Sie sich gerne!

daten@stifterverband.de

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Daten suchen und analysieren

Daten zu Bildung & Kompetenzen

Daten zu Forschung & Innovation

Nutzen Sie die vielfältigen Filter- und Suchfunktionen, um genau die Daten zu finden, die für Ihre Fragen und Projekte relevant sind. Tauchen Sie ein in die Welt der Zahlen und erhalten Sie wertvolle Einblicke! Alle verfügbaren Daten des Stifterverbands können hier erkundet und analysiert werden.

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Tipp! Benutzen Sie das &-Zeichen zur Trennung verschiedener Suchbegriffe, die kombiniert werden sollen!

Die ausgewählten Suchergebnisse beinhalten mehrere Indikatoren. Wenn alle angezeigt werden sollen, gehen Sie einfach direkt auf weiter. Ansonsten können einzelne Merkmale auch abgewählt werden, um die Ergebnistabelle übersichtlicher zu gestalten.

Klicke auf Indikatoren,um diese abzuwählen!Ein weiterer Klick wähltdiese wieder an.

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Tabellen und Abbildungen zu allen Themen

Tabellen und Abbildungen zu Bildung & Kompetenzen

Tabellen und Abbildungen zu Forschung & Innovation

Auf dieser Seite sind alle verfügbaren Variablen und Indikatoren zu finden. Diese können über das Feld Variablen aufgerufen und ausgewählt werden. Da die Auswahl sehr groß ist, kann vorab auch nach Themen gefiltert werden. Wenn eine Variable ausgewählt wurde, erscheinen weitere Optionen.

Auswahl und Filter

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Auswahl eines Indikators

Wählen Sie zunächst ein Thema aus

NSWE Wirtschaft Forschung undEntwicklung Wissenschaft Studium Schule Hochschule MINT Forschung &Innovation Bildung &Kompetenzen

Ohne Auswahl direkt zur Indikatoren-Seite:

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Information

Datensätze umfassen verschiedene Sammlungen von Daten, die entweder einem Projekt, z.B. einer Erhebung, oder einem Themengebiet entstammen. Zum Beispiel sind das Hochschulbarometer oder die FuE-Erhebung in der Wirtschaft Umfragereihen, welche regelmäßig vom Stifterverband durchgeführt werden.

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Datenanalysen aus dem Stifterverband

Analysen zu Bildung & Kompetenzen

Analysen zu Forschung & Innovation

Unsere Datenanalysen greifen relevante Fragestellungen und Phänomene aus den Bereichen Bildung & Kompetenzen und Kollaborative Forschung & Innovation auf. Kurz und knapp bieten sie fundierte Erkenntnisse mit aussagekräftigen Visualisierungen, einordnende Informationen und Handlungsempfehlungen.

Informatik an Schulen

Deutschland - als Schlusslicht in Europa - fehlt ein flächendeckendes Pflichtfach Informatik. Implikation auf digitale Teilhabe, Geschlechtergerechtigkeit und technologischen Fortschritt.

Der Lehrkräftetrichter

Analyse in Zeiten des Lehrkräftemangels: Zu viele Personen gehen während der Lehr- kräftebildung verloren; wann und wie viele unterscheidet sich deutlich zwischen den Bundesländern.

Grüne Innovation im Fokus

Eine besondere Bedeutung bei der Bewältigung des Klimawandels kommt Unternehmen zu, da diese Produkte von Morgen entwickeln und produzieren.

It’s (mostly) a men’s world

Die Studie „Männlich - Deutsch - Mint“ zeigte 2013 auf, dass FuE-Teams in Deutschland größtenteils aus deutschen Männern bestehen. Doch wie sind Frauen aktuell in FuE vertreten?

KI in deutschen Unternehmen

Deutsche Unternehmen sehen großen Potenzial in KI, aber es fehle häufig noch an Kompetenzen in der Belegschaft.

Wissenschaftsfreiheit in Deutschland

Die Wissenschaftsfreiheit in Deutschland wird von der Mehrheit der Hochschulleitungen als gesichert angesehen, steht jedoch vor Herausforderungen durch äußere Einflüsse.

Zwischen Willkommen und Wirklichkeit

Deutschland ist beliebt bei internationalen Studierenden. Zentral für ihre Integration sind soziale Netzwerk, weniger Sprachbarrieren und bürokratische Hürden.

Eine kurze Datenanalyse zur kollaborativen Forschung

Forschungskooperationen sind entscheidend für die Innovationskraft. Wie ist die Lage in Deutschland und welche Faktoren machen Kollaborationen erfolgreich?

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Studienprojekte aus dem Stifterverband

Studienprojekte zu Bildung & Kompetenzen

Studienprojekte zu Forschung & Innovation

In diesem Bereich finden Sie speziell für einzelne Erhebungen entwickelte Datenseiten von uns. Es handelt sich um interaktive Datenseiten, auf welchen Sie in der Regel Datenanalysen mit den Datensätzen in Echtzeit und auf verschiedenen Ebenen durchführen können. Dazu findet sich in der Regel eine umfassende Einordnung der Projekte und Ergebnisse. Im unteren Bereich der Seite verweisen wir zudem auf weitere Datenportale anderer Organisationen im Bereich Bildung, Wissenschaft und Innovation.

GRÜNDUNGS-RADAR

Der Gründungsradar untersucht die Gründungsförderung an deutschen Hochschulen

HOCHSCHUL-BAROMETER

Einschätzungen zu Hochschulpolitik durch die Hochschulleitungen

ZIVIZ SURVEY

Untersuchung der Zivilgesellschaft

SERVICE-ZENTRUM STIFTUNGS-PROFESSUREN

Übersicht und Daten zu Stiftungsprofessuren, u.a. im Rahmen einer interaktiven Deutschlandkarte

PRIVATE HOCHSCHULEN

Fakten und Analysen zu privaten Hochschulen

DRITTMITTEL AN HOCHSCHULEN

Drittmittel an Hochschulen - nach Bundesland, Hochschule, Hochschultyp und -trägerschaft

HIGHER EDUCATION EXPLORER

Im Higher Education Explorer werden die Vorlesungsverzeichnisse von derzeit 22 Universitäten zu einem Datensatz homogenisiert.


Archiv

HOCHSCHUL-BILDUNGS-REPORT

Monitoring für das Hochschulsystem von 2010 bis 2020

LÄNDER-CHECKS

Bundeslandsvergleiche mit verschiedenen Themen

ENGAGEMENT-BAROMETER

Untersuchung der Zivilgesellschaft in der Covid19-Pademie

PRIMUS PREIS

Fakten und Analysen zu den Preisträgerinitiativen


Datenportale/Datenbestände anderer Organisationen zu den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation:


  • Profildaten zur Hochschulinternationalität
  • Datenportal des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE)
  • HEADS - Higher Education Analytical Data System des DZHW
  • Datenportal des BMBF
  • Monitor Lehrerbildung
  • F & I Dashboard der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)
  • Genesis-Datenbank Bildungsbereich von Destatis
  • Datenabgebot von Eurostat
  • DataBank der Weltbank
  • OECD Data Explorer Bildung
  • Bildung & Forschung bei Statista

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Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft

Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft

Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft


3,13 Prozent

beträgt der Anteil der FuE-Aufwendungen am Bruttoinlandsprodukt.

Um 10,5 Prozent

sind die internen FuE-Aufwendungen 2023 gegenüber 2022 gestiegen.

Über 90 Milliarden Euro

investierten die deutschen Unternehmen 2023 in Forschung und Entwicklung.

543.452 Vollzeitäquivalente

waren 2023 in FuE in der Wirtschaft beschäftigt.


Forschung und Entwicklung (FuE) ist eine zentrale Quelle für neues Wissen und Innovationen. Technischer Fortschritt und Innovationen sind entscheidend für wirtschaftliches Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung das Ziel formuliert, 3,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes in in FuE zu investieren. Deutschland erreichte 2023 bereits im sechsten Jahr in Folge eine Quote von mehr als 3 Prozent und bewegt sich damit im EU- und OECD-Vergleich über dem Durchschnitt .



Die Wissenschaftsstatistik im Stifterverband erhebt im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland. Mit den Ergebnissen der Erhebung ist Deutschland in der Lage, Berichtspflichten gegenüber der Europäischen Union zu erfüllen. Die Daten fließen in offizielle nationale und internationale Berichtssysteme ein, dienen als Entscheidungsbasis für die Politik und stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über das Forschungsdatenzentrum der Wissenschaftsstatistik zur Verfügung.


Kennzahlen zu Forschung und Entwicklung


  • FuE-Aufwendungen
  • FuE-Personal
  • Durchführung interner FuE
  • Finanzierung interner FuE


Anmerkung:
Ab 2023 wurde durch das Statistische Bundesamt die Cell-Key-Methode zur statistischen Geheimhaltung eingesetzt, um Rückschlüsse auf Einzelangaben von Personen und Einrichtungen zu verhindern. Einige Merkmalssummen für die Sektoren Staat und PNP werden daher gegenüber ihrem Originalwert leicht verändert ausgewiesen.





Die FuE-Erhebung

Die Erhebung über Forschung und Entwicklung wird von der Wissenschaftsstatistik im Stifterverband im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) durchgeführt.
beauftragt durch BMFTR

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FuE-Quote am BIP


Die FuE-Quote am Bruttoinlandsprodukt ist ein zentraler Indikator zur Messung des Engagements eines Landes in den Bereichen Forschung und Entwicklung (FuE). Sie gibt an, wie viel Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für FuE aufgewendet werden. Das umfasst die FuE-Ausgaben sowohl in der Wirtschaft als auch in den Sektoren Hochschule, Staat (außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) und private Institutionen ohne Erwerbszweck (PNP).


Die FuE-Quote Die FuE-Quote misst, wie intensiv in einem Land in die Schaffung neuen Wissens und in die Entwicklung neuer Anwendungen investiert wird und gilt als Indikator für Innovationskraft. Diese Investitionen gelten als Schlüsselfaktor für langfristiges Wirtschaftswachstum, Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlichen Fortschritt.


Das 3,5 Prozent-Ziel

Die Europäische Union hat im Rahmen der Lissabonstrategie und der Nachfolgestrategie „Europa 2020“ als Zielmarke eine FuE-Quote am BIP von 3 Prozent für die EU insgesamt gesetzt. Deutschland strebt inzwischen an, die Aufwendungen auf 3,5 Prozent des BIP zu erhöhen. Im Jahr 2023 erreichte Deutschland 3,13 Prozent, wobei etwa zwei Drittel der Ausgaben aus dem Wirtschaftssektor stammen.



Information zur FuE-Quote am BIP

Werte zur sogenannten „FuE-Quote am BIP“ können sich je nach Zeitpunkt der Veröffentlichung noch ändern. Die finale FuE-Quote eines Berichtsjahrs veröffentlicht das Statistische Bundesamt in der Regel nach etwa 20 Monaten. Im Anschluss kann die FuE-Quote am BIP hier eingesehen werden und wird regelmäßig aktualisiert. Im Abstand von etwa fünf Jahren und zuletzt im August 2024 nimmt das Statistische Bundesamt Generalrevisionen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) einschließlich Berechnung des BIP vor (rückwirkend bis einschließlich 1991, Statistisches Bundesamt 2024a). In deren Folge ändert sich zumeist auch die FuE-Quote am BIP, wodurch es zu Abweichungen zu früheren Publikationen des Stifterverbandes kommen kann.

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Forschung und Entwicklung in den Branchen


Die Höhe der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in Deutschland unterscheidet sich stark zwischen den verschiedenen Wirtschaftszweigen. Der überwiegende Teil der FuE-Ausgaben entfällt auf das verarbeitende Gewerbe, das rund 80 Prozent an den gesamten internen FuE-Aufwendungen ausmacht.

Innerhalb des verarbeitenden Gewerbes nimmt die Automobilindustrie eine herausragende Stellung ein: Mehr als 30 Prozent der gesamten internen FuE-Ausgaben in Deutschland entfallen auf die Kfz-Branche, was mehr als 40 Prozent der Aufwendungen innerhalb des verarbeitenden Gewerbes ausmacht. Daneben gehören die Elektroindustrie, der Maschinenbau, die Pharma- sowie die Chemieindustrie zu den zentralen Forschungs- und Entwicklungstreibern.



Trotz der prägenden Rolle des verarbeitenden Gewerbes, wandelt sich auch das deutsche Innovationssystem in den letzten Jahren. Vor allem die Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) sowie die FuE-Dienstleistungen verzeichnen gerade seit der Corona-Pandemie ein starkes Wachstum und haben die Branchen Chemie und Pharma mittlerweile überholt. FuE-Dienstleistungen umfassen Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sowie freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Letztere beinhalten insbesondere die wissenschaftliche FuE, zu der auch FuE im Bereich Biotechnologie zählt.


FuE-Schwerpunkt Branchen im Fokus


  • Interne FuE
  • Externe FuE
  • FuE-Personal

Detaillierte Zahlen zu weiteren Branchen und FuE-Indikatoren finden sich im Daten-Navigator unter Daten.


Die Forschung und Entwicklung in Deutschland wird vor allem von den oben genannten, besonders forschungsintensiven Kernbranchen getragen. Die Kfz-Branche ist mit Abstand der größte Investor in FuE, verzeichnete aber während der Corona-Pandemie deutliche Einbrüche. Seit 2021 steigen die FuE-Aufwendungen wieder stärker, zudem steht die Branche aufgrund von wirtschaftlichen Unsicherheiten und notwendigen Anpassungen in den Bereichen Dekarbonisierung und Elektromobilität unter einem hohen Transformationsdruck.

Die Elektroindustrie und der Maschinenbau bewegten sich lange auf einem stabilen Niveau und steigern ihre FuE-Aufwendungen zuletzt stärker. Auch in diesen Branchen spielen die zunehmenden Bedarfe und Anwendungen von digitalen und nachhaltigen Technologien eine Rolle.

Die Chemie- und die Pharmaindustrie zählen zu den forschungsintensiven Branchen, d.h. diese Branchen investieren mindestens 2,5 Prozent ihres Umsatzes in FuE. In der Pharma-Branche fließen darüber hinaus deutlich mehr Aufwendungen in externe Forschungsaufträge als in den meisten anderen Branchen.

Besonders hohe Wachstumsraten in den letzten Jahren verzeichnet die IKT-Branche, vor allem bedingt durch die steigenden Investitionen in Software, Datenverarbeitung und digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz. Daneben gewinnen die FuE-Dienstleistungen an Bedeutung: Sie übernehmen Auftragsforschung für andere Industrien, etwa in Biotechnologie oder Ingenieurwesen, und sind damit ein wichtiger Baustein im Innovationssystem.


Weiterführende Analysen

FuE-Insights 2025 und FuE-Facts

Grüne Innovation im Fokus: Die Rolle von Anreizen für klimaneutrale Forschung

It's (mostly) a men's world: Frauen in Forschung und Entwicklung

Weitere Publikationen der Wissenschaftsstatistik

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Forschung und Entwicklung in den Bundesländern


Die Aktivitäten in Forschung und Entwicklung (FuE) sind eng in ihren regionalen Kontext eingebettet. In Deutschland zeigen sich in Bezug auf die FuE-Aufwendungen sowie den Einsatz von FuE-Personal deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen.



Maßgeblich für die regionalen Unterschiede ist insbesondere die räumliche Verteilung der FuE-aktiven Großunternehmen deren Schwerpunkte in den süddeutschen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern liegen. Dort sind mehr als die Hälfte aller FuE-Beschäftigten der Wirtschaft tätig. Dabei fallen vor allem die Unternehmen aus den forschungsstarken Branchen wie der Automobilindustrie, der Elektrotechnik, dem Maschinenbau und einige forschende Dienstleister ins Gewicht, die u.a. in den Regionen Stuttgart, Ingolstadt und München angesiedelt sind.


Entwicklung in den Bundesländern im Zeitverlauf



Auch im langfristigen Vergleich bleibt die Dominanz der süddeutschen Bundesländer bei der FuE-Intensität– gemessen am Anteil der internen FuE-Aufwendungen am jeweiligen Bruttoinlandsprodukt – konstant, während sich ost- und norddeutsche Bundesländer wie Sachsen-Anhalt, Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern auf deutlich niedrigeren Niveaus bewegen. Gleichzeitig zeigen sich auch in den anderen Bundesländern positive Entwicklungen, wie beispielsweise in Sachsen, das in den letzten Jahren eine moderate Steigerung der FuE-Aktivitäten verzeichnen konnte.


Anmerkung zur Regionalisierung der FuE-Daten

Die Regionalisierung der internen FuE-Aufwendungen und des FuE-Personals erfolgt nach Forschungsstandort und nicht nach Hauptsitz des Unternehmens. Zu den methodischen Unterschieden zwischen den Publikationen des Stifterverbands und des Statistischen Bundesamts siehe FuE-Insights 2025.


Weiterführende Analysen

  • Regionale Disparitäten und ihre Dynamik (FuE-Insights 2023, S. 45)
  • Wo Unternehmen forschen - Verteilung und Veränderung

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Der Blick auf die Welt

Neben der Betrachtung des deutschen Innovationssystems lohnt sich ein Blick über die Landesgrenzen hinaus, um die Forschungs- und Entwicklungsleistungen (FuE) Deutschlands in einen internationalen Kontext einzuordnen. International vergleichbare FuE-Daten bildet die OECD mit ihren 38 Mitgliedsstaaten und weiteren Länder ab und ermöglicht damit eine Gegenüberstellung.

Die weltweit höchsten absoluten FuE-Ausgaben entfallen auf die USA, China, Japan und Deutschland. Fast 43 % der gesamten FuE-Ausgaben der OECD-Mitgliedsstaaten im Jahr 2023 erbringen die USA. Deutschland trägt rund 8 Prozent zu den absoluten Aufwendungen bei. Insgesamt zeigt sich, dass der Großteil der gesamten FuE-Ausgaben auf wenige große Volkswirtschaften konzentriert ist.


FuE Indikatoren im internationalen Vergleich

  • 2023
  • Zeitverlauf

Während Deutschland bei den absoluten Aufwendungen im weltweiten Vergleich auf Platz 4 ist, ergibt sich ein etwas anderes Bild, wenn die FuE-Aufwendungen ins Verhältnis zum jeweiligen Bruttoinlandsprodukt gesetzt werden. Hier liegt Deutschland auf Platz 10 der Länder mit dem höchsten Anteil an FuE-Aufwendungen am BIP. Doch trotz einer FuE-Quote von über 3 Prozent, bleibt der Abstand zu den Spitzenpositionen deutlich: Länder wie Israel (über 6 Prozent), Südkorea (über 4 Prozent) und die USA (3,45 Prozent) investieren prozentual deutlich mehr in Forschung und Entwicklung. Schweden liegt als stärkstes europäisches Land mit einer Quote von 3,64 Prozent im OECD-Vergleich auf Platz 4.


FuE-Zahlen im EU-Vergleich

Mit Blick auf die Europäische Union liegt Deutschland mit einer FuE-Quote am BIP von 3,13 Prozent im Jahr 2023 hinter Schweden (3,64 Prozent), Belgien (3,27 Prozent) und Österreich (3,26 Prozent) auf Platz 4, aber deutlich über dem EU-Durchschnitt von 2,14 Prozent. Die 3-Prozent-Marke, die von der EU im Rahmen der „Europa 2020“-Strategie gesetzt wurde, erreichen neben den bereits genannten Staaten auch Finnland und Dänemark.

Hinweis zur Aktualität der OECD-Daten

Die FuE-Daten der EU-Mitgliedsstaaten erscheinen bei der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) meist verzögert gegenüber den Veröffentlichungen von Eurostat und bezogen auf Deutschland gegenüber den Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), da die OECD die Daten aus allen Ländern zunächst in standardisierter Form von den jeweiligen nationalen Statistikbehörden erhält und anschließend einer umfassenden internationalen Harmonisierung und Qualitätssicherung unterzieht.

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HEX – Higher Education Explorer

HEX – Higher Education Explorer

HEX – Higher Education Explorer

Das Projekt wird unterstützt von der Heinz-Nixdorf-Stiftung

4,2 Prozent

der Kurse in der HEX-Datenbank behandeln explizit technische Future Skills.

15,9 Prozent

der Kurse werden auf Englisch gehalten.

32,9 Prozent

der Kurse werden als Seminare angeboten.

17,0 Prozent

der Kurse werden als Vorlesungen angeboten.


Hintergrund

Mit dem Higher Education Explorer (HEX) baut der Stifterverband eine Datenbank auf, in der erstmals Inhalte der Vorlesungsverzeichnisse von deutschen Universitäten in Deutschland gesammelt werden.

Vorlesungsverzeichnisse dienen als Dokumentation des universitären Lehrangebots. Sie spiegeln semesteraktuelle Informationen zu Inhalten, Formaten und Sprachen der Lehrveranstaltungen wider. Bislang wurden diese Daten nicht systematisch erfasst; durch HEX können sie nun für Zwecke der Hochschulforschung und -entwicklung ausgewertet und genutzt werden.

Der Higher Education Explorer (HEX) wurde im September 2024 als Beta-Version freigeschaltet. Die Datenbank umfasst derzeit über 3,1 Millionen Einträge zu Lehrveranstaltungen sowie ergänzende Hochschulstatistiken. Die Datenbasis bilden 36 deutsche Universitäten, darunter 15 der größten, womit das Studienangebot von rund 37 Prozent aller Studierenden abgedeckt wird.

Vorschaubild HEX-Video
Stifterverband Logo

Was ist der Higher Education Explorer?

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Mathias Winde, bis 2025 Leiter des Handlungsfelds "Bildung & Kompetenzen" im Stifterverband, erläutert im Gespräch mit Generalsekretär Volker Meyer-Guckel das Projekt.

Inhaltliche Analysen

Der HEX bietet vielfältige Möglichkeiten für inhaltlichen Analysen beispielsweise zur Entwicklung der Start-up-Mentalität in der Lehre, zum Anteil technologischer Future Skills in Lehrveranstaltungen oder zu unterschiedlichen Lehrprofilen in der Informatik. Die Methoden dafür reichen von Stichwortzählungen bis zum Einsatz maschinellen Lernens.

Häufig gestellte Fragen

Was ist HEX? Die Abkürzung HEX steht für Higher Education Explorer. HEX ist eine Datenbank, in der die Daten aus Vorlesungsverzeichnissen von Hochschulen vereinheitlicht und zusammengefasst werden. Anhand dieses Datenpools lassen sich vielfältige Recherchen und Analysen durchführen und Entwicklungen rund um die Hochschullehre entdecken und aufzeigen. HEX wurde bisher als Beta-Version veröffentlicht. HEX ist ein Projekt des Stifterverbandes und wird unterstützt von der Heinz Nixdorf Stiftung .

Welches Problem löst HEX? Der Higher Education Explorer schafft Transparenz über die Inhalte und Struktur der deutsche Hochschullehre sowie relevante Trends und Veränderungen, indem er große Datenmengen bis auf die Ebene des einzelnen Hochschulkurses durchsucht und auswertet. Bisher war dies nur auf Studiengangsebene möglich. HEX ersetzt aufwändige Auszählungen einzelner Vorlesungsverzeichnisse.

Ist HEX ein Unikat oder gibt es vergleichbare Datenbasen und Werkzeuge? Für die Analyse von Veranstaltungen gibt es unseres Wissens kein vergleichbares Projekt. Zur Vereinfachung von Modulanrechnungen existiert das Projekt PIM und für Literaturverwendung Open Syllabus aus den USA.

Für wen ist HEX wichtig? HEX ist wichtig für die Beteiligten der Hochschulleitung, Hochschulentwicklung, und Hochschulforschung und die an diesen Themen interessierte Fachöffentlichkeit. Die Universitäten in der Datenbank erhalten individuelle Auswertungen, um schnell einen umfassenden Blick auf ihr Lehrangebot zu bekommen und datenbasierte Entscheidungen für Lehre und Studium treffen zu können. Mit dem HEX haben sie die Möglichkeit, die eigene Strategie zu prüfen, Standortvorteile zu erkennen und hervorzuheben oder frühzeitig Entwicklungen in der Lehre anzustoßen. Gleichzeitig werden Analysen über die allgemeine Entwicklung des Lehrangebots in Deutschland erstellt und für die Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.

Auf welche Daten und welche Datenmengen greift HEX aktuell zu? Auf welche kann er perspektivisch zugreifen? HEX ist eine kontinuierlich wachsende Datenbank, die momentan mehr als zwei Millionen Daten zu Lehrveranstaltungen sowie relevante Begleitdaten der Hochschulstatistik enthält. Die Daten stammen von 22 deutschen Universitäten, darunter 15 der größten Universitäten. Damit bildet der HEX das Studienangebot für rund 23 Prozent der Studierenden ab. Ob sich das Konzept auch auf HAWs/Fachhochschulen, private Hochschulen und/oder internationale Hochschulen übertragen lässt, wird in einer späteren Phase geprüft.

Welche Themen bzw. Fragen kann HEX untersuchen und in welcher Form präsentiert er die Ergebnisse? HEX bietet eine Vielzahl von Analysemöglichkeiten, in denen die Grunddaten und Kennzahlen zu Kursen, Lehrformaten, Lehrsprachen, Studierende pro Kurs, wissenschaftliches Personal pro Kurs und Professorin bzw. Professor bis auf die Ebene der Studienbereiche miteinander verknüpft werden können. Darüber hinaus entstehen im HEX-Forschungsprojekt inhaltliche Analysen zu Trends in Lehrthemen, Lehrprofile der Hochschule oder Future Skills. Die methodische Vielfalt reicht dabei von Stichwortauszählungen bis zum maschinellen Lernen.

Wie lange würde eine HEX-Analyse dauern? Einfache Veranstaltungsrecherchen lassen sich schnell umsetzen. Umfassende wissenschaftliche Analysen, bei denen auch andere Daten und Literatur einbezogen, die Limitationen so weit wie möglich eingrenzt und die Ergebnisse eingeordnet werden, sind aufwändiger – die genaue Dauer ist dabei individuell abzuschätzen.

Wer kann auf HEX zugreifen? Der Stifterverband hat bereits mit Partnerstiftungen erste Analysen erarbeitet und wird sukzessive weitere Studienergebnisse veröffentlichen. Wir möchten gerne mit weiteren Partnern aus der Hochschul- und Wissenschaftsforschung zusammenarbeiten. Kommen Sie mit Studienideen gerne auf uns zu!

An wen kann ich mich wenden? Schreiben Sie uns eine Mail an hex@stifterverband.de und wir gehen ins Gespräch.

Methoden

Der Methodenbericht fungiert als zentrales Referenzdokument für HEX. Er enthält eine Darstellung des Projektrahmens, der methodischen Vorgehensweise, des Datenstandes und der analytischen Limitationen.

Ihre Expertise

Wir möchten gemeinsam mit Ihnen zentrale Entwicklungen in der Hochschullehre frühzeitig erkennen und reflektieren. Als Expertin oder Experte eines Fachbereichs laden wir Sie ein, Ihre Perspektiven auf Themen, Trends und strukturelle Rahmenbedingungen der Lehre einzubringen. Besonders interessieren uns Ihre fachbezogenen Fragestellungen an den HEX sowie Ihre Einschätzungen zu den Analyseergebnissen. Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, treten Sie bitte unter Angabe Ihrer Expertise und Interessen über hex@stifterverband.de mit uns in Kontakt.

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HEX-Projekt Grunddaten


Grunddaten zu Fächergruppen

Die meisten Lehrveranstaltungen an Universitäten können über die sie anbietende Organisationseinheit (z.B. dem Lehrstuhl oder Institut) einer Fächergruppe zugewiesen werden. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Schwerpunktsetzung variieren die einzelnen Universitäten teilweise erheblich im Angebot der verschiedenen Fächergruppen. Einzelne Universitäten können also stark von dem hier dargestellten Mittelwert der Fächergruppenanteile an den - vornehmlich größeren staatlichen - Universitäten in Deutschland abweichen.

Die anteilig meisten Kurse wurden im Jahr 2024 in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften angeboten, und zwar knapp jede vierte Lehrveranstaltung. Geisteswissenschaften sowie Mathematik und Naturwissenschaften nehmen ebenfalls einen großen Teil des Angebots ein; die Ingenieurwissenschaften folgen mit etwas Abstand dahinter. In der Entwicklung des Angebots über die Zeitspanne von 2019 bis 2024 zeigt sich ein relativer Rückgang der Lehrveranstaltungen in den Geisteswissenschaften sowie Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und ein leichter Anstieg bei den Ingenieurwissenschaften und Mathematik, Naturwissenschaften. Insgesamt bleibt die Verteilung jedoch relativ stabil.

Grunddaten zu Lehrformaten

Es gibt gute Gründe, mehr Kurse in Englisch oder anderen Fremdsprachen zu unterrichten, beispielsweise, um die Attraktivität eines Studiengangs für internationale Studierende zu erhöhen. Gleichzeitig sprechen auch Gründe dagegen; rein englischsprachige Studiengänge könnten dem Verbleib internationaler Studierender nach Studienabschluss entgegenwirken, weil Sprache einen wichtigen Integrationsfaktor darstellt. Hochschulstrategien unterschieden sich hier hinsichtlich ihrer Ausrichtung.

An den größeren staatlichen Universitäten in Deutschland lässt sich beobachten, dass der Anteil englischsprachiger Lehrveranstaltungen seit 2019 kontinuierlich anstieg und 2024 bei inzwischen rund 14 Prozent lag. Der Anteil rein deutschsprachiger Kurse ging entsprechend etwas nach unten, dominiert allerdings mit rund 70 Prozent immer noch. Andere Lehrsprachen wie Französisch, Spanisch oder Italienisch kommen jeweils auf weniger als 0,5 Prozent der Kurse. Die Kategorie „Sonstiges/nicht zuordenbar“ umfasst vor allem größtenteils Kurse, bei denen sich die Lehrsprache nicht eindeutig zuordnen ließ; beispielsweise durch Mischung mehrerer Sprachen.

Grunddaten zu Lehrformaten

In der Vermittlung von Lehrinhalten bieten die verschiedenen Lehrformate unterschiedliche Möglichkeiten. Während Vorlesungen sich besser eignen, einer großen Gruppe Studierender einen Überblick über ein Thema zu geben, bieten sich Seminare besser dazu an in kleineren Gruppen Inhalte zu vertiefen. Übungsorientierte Formate wie Repetitorium oder Tutorien dienen eher der praktischen Einübung erlernter Inhalte, erfahrungsorientierte Formate wie Praktika der praktischen Ausübung beziehungsweise des Transfers.

An den größeren staatlichen Universitäten ist das häufigste Lehrformat das Seminar, sein Anteil entsprach rund 33 Prozent aller Lehrveranstaltungen. Vorlesungen nehmen mit rund 17 Prozent den zweiten Rang ein, dicht gefolgt von übungsorientierten Formaten mit rund 15 Prozent. Die relativen Anteile der einzelnen Lehrformate blieben dabei über die Zeitspanne von 2019 bis 2024 nahezu konstant.

Kennzahlen zu Kurse pro Studierende

Das Angebot an Lehrveranstaltungen, das Studierenden in ihrem Studium zur Verfügung steht variiert stark zwischen den Universitäten, aber auch zwischen den Fächergruppen. Größere Universitäten haben in der Regel ein größeres Angebot; Fächergruppen mit mehr Seminaren haben ein zahlenmäßig breiteres Angebot als Fächergruppen mit mehr Vorlesungen.

Im Jahr 2024 konnten an den größeren staatlichen Universitäten 100 Studierende in Mathematik, Naturwissenschaften auf 14 Kurse zurückgreifen. Das zahlenmäßig kleinste Angebot pro 100 Studierende liegt hingegen in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bei im Schnitt vier Kursen. Letzteres wird teilweise mit dem recht hohen Anteil an Vorlesungen in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften begründet sein. Im Zeitverlauf von 2019 bis 2024 zeigt sich vor allem in den Geisteswissenschaften sowie Mathematik, Naturwissenschaften eine Entwicklung hin zu einem größeren Angebot nämlich von neun auf 13 Kurse pro 100 Studierende.

Kennzahlen zu Kurse pro Professur

Die Kennzahl “Kurse pro Professorin oder Professor” setzt die Anzahl der Kurse in einer Fächergruppe zur Anzahl der beschäftigten Professorinnen und Professoren inklusive der Juniorprofessorinnen und -professoren. Diese Zahl drückt dabei nicht die durchschnittliche Anzahl Kurse aus, die eine Professorin oder ein Professor lehrt, sondern versteht sich als durchschnittliche Anzahl Kurse, für die eine Professorin oder ein Professor – als Leitungsperson eines Lehrstuhls – die Verantwortung trägt. Die Aufteilung der Lehre zwischen Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftlichem Personal lässt sich aus diesen Daten nicht ableiten. Höhere Werte deuten allerdings eine generell höhere Lehrbelastung pro Lehrstuhl an, die sich auch in einer höheren Kennzahl „Kurse pro wissenschaftlicher Mitarbeiterin oder wissenschaftlichem Mitarbeiter“ (siehe unten) widerspiegelt.

An den größeren staatlichen Universitäten fallen im Jahr 2024 in den Geisteswissenschaften rund 22 Kurse in den Verantwortungsbereich einer Professorin oder eines Professors. In Mathematik, Naturwissenschaften beziehungsweise Ingenieurwissenschaften sind es hingegen nur 15 beziehungsweise 16 Kurse pro Professorin oder Professor.

Kennzahlen zu Kurse pro wissenschaftliche Personal

Neben Professorinnen und Professoren leistet wissenschaftliches und künstlerisches Personal einen wichtigen Teil der Lehre und hat dementsprechend auch in den meisten Fällen einen Lehrauftrag. Unterschiede in den Lehrverpflichtungen sind dabei stark von Bundesland, Hochschule und Anstellungsverhältnis abhängig, daher kann die Kennzahl „Kurse pro wissenschaftlicher Mitarbeiterin oder wissenschaftlichem Mitarbeiter“ nur bedingt Unterschiede in Lehrverpflichtungen nach Fächergruppen ausdrücken. Die Kennzahl „Kurse pro wissenschaftlicher Mitarbeiterin oder wissenschaftlichem Mitarbeiter“ versteht sich eher als Aussage über personelle Abdeckung der Kurse.

An den größeren deutschen Universitäten ist im Jahr 2024 eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Geisteswissenschaften für rund vier Kurse verantwortlich. Auf eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder einen wissenschaftlichen Mitarbeiter in den Ingenieurwissenschaften sowie in Mathematik und Naturwissenschaften entfallen hingegen zwei Kurse oder weniger.

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Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz
in der Hochschullehre


In einem Sample aus den Vorlesungsverzeichnissen von 36 deutschen Universitäten im Rahmen des Projekts Higher Education Explorer (HEX) zeigt sich:

  • Breit multidisziplinär verankert: KI-Kurse sind in nahezu allen Studienbereichen vertreten, mit Schwerpunkt in der Informatik. Auch Wirtschaftswissenschaften nehmen einen bedeutenden Anteil ein.

  • Starkes Wachstum: Seit 2018 gewinnt das dominierende Thema Machine Learning deutlich an Bedeutung. KI im Kontext von Digitalisierung & Gesellschaft holt im Jahr 2024 auf Platz drei deutlich auf.

  • Zunehmende Relevanz: Im Jahr 2024 entfällt etwa einer von 53 Kursen im Higher Education Explorer auf Künstliche Intelligenz. Trotz dieses geringen Anteils zeigt sich über die Jahre hinweg ein kontinuierlicher Anstieg.


Breit multidisziplinäre Verankerung mit Schwerpunkt in Informatik

Zur Analyse der disziplinären Verankerung wurde jeder Kurs einem standardisierten Studienbereich nach Klassifikation des Statistischen Bundesamts zugewiesen. Basis dafür war die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bereitgestellte Zuordnung von Lehr- und Forschungsbereichen zu den Organisationseinheiten, die die Kurse anbieten. Die Daten zeigen, dass sich KI-Kurse in nahezu allen Studienbereichen finden lassen. Der Schwerpunkt der identifizierten KI-Kurse liegt mit etwa 40 Prozent in der Informatik. Der zweithöchste Anteil entfällt auf die Wirtschaftswissenschaften, was die wachsende Bedeutung von KI jenseits technischer Fragestellungen unterstreicht. Die zunehmende Verteilung der KI-Kurse über verschiedene Studienbereiche hinweg deutet darauf hin, dass Künstliche Intelligenz in der Hochschullehre zunehmend als Querschnittstechnologie verstanden wird, die sowohl technische als auch ökonomische, organisatorische und gesellschaftliche Anwendungsfelder adressiert.


Starkes Wachstum im Schlüsselthema Machine Learning seit 2018, KI im Kontext von Digitalisierung & Gesellschaft holt im Jahr 2024 auf Platz drei deutlich auf

Mithilfe eines Topic Modelings wurden sieben Themen in den gefundenen KI-Kursen des Higher Education Explorers identifiziert, deren Entwicklung im Zeitverlauf in der Abbildung unten dargestellt ist.

Machine Learning zeigt sich als dominierendes Thema, mit deutlichem Wachstum ab 2018. Knapp dahinter folgt das Thema Grundlegende Konzepte von KI, das Kurse aus der Informatik sowie aus weiteren Anwendungsbereichen umfasst und insgesamt stärker konzeptionell und theoretisch als technisch ausgerichtet ist. Auf dem dritten Platz findet sich in den meisten Jahren das Thema Data Science, während es im Jahr 2024 deutlich vom Thema KI im Kontext von Digitalisierung & Gesellschaft überholt wird. Neben der Vermittlung technischer Kompetenzen scheint die Hochschullehre also ebenso großen Wert auf die Reflexion gesellschaftlicher, ethischer und fachübergreifender Implikationen von KI zu legen.


Zunehmende Relevanz von KI-Kursen trotz geringen Gesamtanteils

Zwischen 2016 und 2024 konnten insgesamt 21.522 Lehrveranstaltungen identifiziert werden, die thematisch Künstlicher Intelligenz zugeordnet werden. Damit machen diese Kurse einen geringen Anteil des gesamten Hochschulangebots im Higher Education Explorer aus. Trotz des geringen Anteils zeigen die Daten jedoch einen klaren Wachstumstrend: Der relative Anteil der KI-Kurse an allen Kursen ist zwischen 2016 und 2024 kontinuierlich gestiegen. Diese Entwicklung verdeutlicht, dass Künstliche Intelligenz zunehmend an Relevanz in der Hochschullehre gewinnt.



Weitere Informationen:

  • ausführlicher statistischer Bericht
  • Download diese Kurzanalyse als PDF
  • KI-Campus: Die Lernplattform des Stifterverbandes für Künstliche Intelligenz
  • Allianz für Future Skills: Aktivitäten zu KI in der Hochschul­bildung im Rahmen der Zukunftsmission Bildung

Diese Analyse wurde von der Dieter Schwarz Stiftung unterstützt.

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Schlüsseltechnologie Quantentechnologie
in der Hochschullehre


In einem Sample aus den Vorlesungsverzeichnissen von 36 deutschen Universitäten im Rahmen des Projekts Higher Education Explorer (HEX) zeigt sich:

  • Starkes Wachstum: Seit 2019 gewinnt das dominierende Thema Quantencomputing deutlich an Bedeutung in der Hochschullehre. Es folgen Quantenkommunikation einschließlich Post-Quanten-Kryptographie mit etwa halb so vielen Kursen im Jahr 2024. Quantensensorik spielt eine untergeordnete Rolle.

  • Verankerung in drei Disziplinen: Die meisten Kurse sind im Studienbereich Physik/Astronomie angesiedelt. Etwa halb so viele Kurse kommen aus der Informatik sowie Elektrotechnik & Informationstechnik.

  • Zunehmende Relevanz: Im Jahr 2024 entfällt etwa einer von 871 Kursen im Higher Education Explorer auf Quantentechnologien. Trotz geringen Anteils zeigt sich über die Jahre ein kontinuierlicher Anstieg.


Starkes Wachstum im Schlüsselbereich Quantencomputing seit 2019, gefolgt von Quantenkommunikation inkl. Post-Quanten-Kryptographie; Quantensensorik mit geringerer Bedeutung

Mithilfe eines Topic Modelings (siehe Methodenteil im statistischen Bericht) wurden acht Themen in den gefundenen Quantentechnologie-Kursen des Higher Education Explorers identifiziert, deren Entwicklung im Zeitverlauf in der Abbildung unten dargestellt ist.

Quantencomputing zeigt sich als dominierendes Thema, mit deutlichem Wachstum ab 2019. Quantenkommunikation und Post-Quanten-Kryptographie wurden zunächst getrennt betrachtet, lassen sich inhaltlich jedoch zusammenfassen und bilden so das zweitstärkste Thema, mit etwa der Hälfte der Kurse von Quantencomputing im Jahr 2024. Ebenfalls stark vertreten ist das Thema Quantentechnologien & Photonik, dessen Kurse oft einen Einstieg in Quantentechnologie bieten und einen Schwerpunkt in Photonik haben. Dahinter folgt Quantensensorik, das mit etwa einem Drittel der Kurse von Quantencomputing eine untergeordnete Rolle spielt.

Diese Gewichtung der Themen spiegelt die wirtschaftliche Relevanz der jeweiligen Bereiche wider: Quantencomputing nimmt aufgrund seiner zentralen Bedeutung in Forschung und Industrie die dominierende Rolle ein, gefolgt von Quantenkommunikation und Quantensensorik mit untergeordneter Rolle.


Schwerpunktmäßige Verankerung in Physik/Astronomie, Informatik sowie Elektrotechnik & Informationstechnik

Zur Analyse der disziplinären Verankerung wurde jeder Kurs einem standardisierten Studienbereich nach Klassifikation des Statistischen Bundesamts zugewiesen. Basis dafür war die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bereitgestellte Zuordnung von Lehr- und Forschungsbereichen zu den Organisationseinheiten, die die Kurse anbieten. Die Daten zeigen, dass fast die Hälfte der identifizierten Quantentechnologie-Kurse auf den Studienbereich Physik/Astronomie entfällt. Rund die andere Hälfte verteilt sich auf die Studienbereiche Informatik sowie Elektrotechnik & Informationstechnik. Diese Verteilung ist plausibel, da Quantentechnologien naturwissenschaftliche Grundlagen erfordern, die typischerweise in Physik vermittelt werden, während Informatik- und Elektrotechnik-Studienbereiche für die Programmierung und praktische Umsetzung besonders relevant sind. So spiegelt die Ansiedlung der Kurse die interdisziplinäre Natur des Fachgebiets wider.


Zunehmende Relevanz von Quantentechnologie-Kursen trotz geringen Gesamtanteils

Zwischen 2016 und 2024 konnten insgesamt 1.301 Lehrveranstaltungen identifiziert werden, die thematisch der Quantentechnologie zugeordnet werden. Damit machen diese Kurse einen vergleichsweise geringen Anteil des gesamten Hochschulangebots im Higher Education Explorer aus, was angesichts des hochspezialisierten Charakters des Themas zu erwarten ist. Trotz des geringen Anteils zeigen die Daten jedoch einen klaren Wachstumstrend: Der relative Anteil der Quantentechnologie-Kurse an allen Kursen ist zwischen 2016 und 2024 kontinuierlich gestiegen. Diese Entwicklung verdeutlicht, dass Quantentechnologien zunehmend an Relevanz in der Hochschullehre gewinnen.



Weitere Informationen:

  • ausführlicher statistischer Bericht
  • Download diese Kurzanalyse als PDF
  • Programm Quantum Skills im Stifterverband - zur Stärkung der Kompetenzen für Quantentechnologien

Diese Analyse wurde von der Dieter Schwarz Stiftung unterstützt.

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Schlüsseltechnologie Cybersecurity
in der Hochschullehre


In einem Sample aus den Vorlesungsverzeichnissen von 36 deutschen Universitäten im Rahmen des Projekts Higher Education Explorer (HEX) zeigt sich:

  • Rückläufiger Kursanteil in Mathematik: Cybersecurity-Kurse verlieren in der Mathematik an Bedeutung, was vor allem Implikationen auf die Ausbildung in der Kryptographie haben könnte.

  • Moderates Wachstum: Seit 2016 gewinnt das dominierende Thema Technische Grundlagen der Cybersecurity an Bedeutung in der Lehre. Auch das Thema Digitalisierung & Ethik nimmt über die Jahre zu.

  • Multidisziplinäre Verankerung: Über 60 Prozent der Cybersecurity-Kurse sind in der Informatik angesiedelt. Zu kleineren Anteilen beschäftigen sich auch die Rechtswissenschaften, Elektrotechnik und Informationstechnik, Mathematik sowie Wirtschaftswissenschaften mit dem Thema.

  • Zunehmende Relevanz: Im Jahr 2024 entfällt etwa einer von 250 Kursen im Higher Education Explorer auf Cybersecurity. Trotz geringen Anteils zeigt sich über die Jahre ein kontinuierlicher Anstieg.


Cybersecurity-Kurse verlieren in der Mathematik an Bedeutung

Wie die unten stehende Abbildung zeigt, sinkt der Anteil der Cybersecurity-Kurse an allen Mathematik-Kursen über die Jahre im HEX-Sample. Eine mögliche Erklärung hierfür könnte sein, dass mathematische Inhalte zunehmend in andere Kurse integriert werden: Konzepte aus der Mathematik, wie die Kryptographie, werden häufig direkt in Informatiklehrveranstaltungen vermittelt, sodass eigenständige Mathematik-Kurse seltener angeboten werden. Dies könnte dazu führen, dass künftig weniger Fachkräfte mit einer mathematisch-wissenschaftlichen Perspektive auf Cybersecurity ausgebildet werden, was sich auch auf die zukünftige Cybersecurity-Forschung auswirken dürfte.


Moderates Wachstum im Schlüsselthema Technische Grundlagen der Cybersecurity, auch Thema Digitalisierung & Ethik nimmt über die Jahre zu

Mithilfe eines Topic Modelings (siehe Methodenteil im statistischen Bericht) wurden fünf Themen in den gefundenen Cybersecurity-Kursen des Higher Education Explorers identifiziert, deren Entwicklung im Zeitverlauf in der Abbildung unten dargestellt ist.

Im dominierenden Thema Technische Grundlagen der Cybersecurity ist über die Jahre ein moderates Wachstum zu beobachten. Obwohl deutlich weniger Kurse angeboten werden, zeigt auch das Thema Digitalisierung & Ethik über die Zeit einen deutlichen Anstieg. Die Themen Kryptographie sowie Datenschutz & Recht wachsen hingegen vergleichsweise schwach. Diese Entwicklungen spiegeln sowohl die Wichtigkeit grundlegender technischer Kompetenzen, als auch die wachsende gesellschaftliche und regulatorische Bedeutung von Datenschutz, Ethik und rechtlichen Rahmenbedingungen im Bereich Cybersecurity wider.


Multidisziplinäre Verankerung mit Schwerpunkt in Informatik

Zur Analyse der disziplinären Verankerung wurde jeder Kurs einem standardisierten Studienbereich nach Klassifikation des Statistischen Bundesamts zugewiesen. Basis dafür war die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bereitgestellte Zuordnung von Lehr- und Forschungsbereichen zu den Organisationseinheiten, die die Kurse anbieten. Die Daten zeigen, dass Cybersecurity überwiegend in den technischen Fächern verankert ist, insbesondere in Informatik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik, die zusammen etwa zwei Drittel der Kurse ausmachen. Gleichzeitig existiert ein kleiner, aber relevanter Anteil an Kursen in Mathematik, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, was die Bedeutung mathematischer Grundlagen für Cybersecurity sowie ihre Implikationen für rechtliche und wirtschaftliche Fragestellungen unterstreicht. Der Anteil der Kurse in der Kategorie Sonstige deutet darüber hinaus auf eine multidisziplinäre Ausrichtung der Lehrangebote hin, die auch in weniger zentralen Studienbereichen präsent ist.


Zunehmende Relevanz von Cybersecurity-Kursen trotz geringen Gesamtanteils

Zwischen 2016 und 2024 konnten im Sample der 36 Universitäten insgesamt 7.201 Lehrveranstaltungen identifiziert werden, die thematisch Cybersecurity zugeordnet werden. Damit machen diese Kurse einen geringen Anteil des gesamten Hochschulangebots im Higher Education Explorer aus. Trotz des geringen Anteils zeigen die Daten jedoch einen klaren Wachstumstrend: Der relative Anteil der Cybersecurity-Kurse an allen Kursen ist zwischen 2016 und 2024 kontinuierlich gestiegen. Diese Entwicklung verdeutlicht, dass Cybersecurity zunehmend an Relevanz in der Hochschullehre gewinnt.



Weitere Informationen:

  • ausführlicher statistischer Bericht
  • Download diese Kurzanalyse als PDF
  • Sicherheitsrelevante Forschung im Stifterverband

Diese Analyse wurde von der Dieter Schwarz Stiftung unterstützt.

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HEX-Projekt Analysetool


Tabelle Grafik
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SV Data und das Team

Bei SV Data handelt es sich um einen gemeinsamen Lern-, Arbeits- und Entwicklungsraum für den Bereich Data Science im Stifterverband.

Das Querschnittsprojekt kümmert sich um die Etablierung von Strukturen und Prozessen für zeitgemäße Datenanalysen in effizienten Arbeitsstrukturen. Hierunter fallen das Schreiben von Programmbibliotheken, die Erstellung von internen Service-Applikationen, Anwendungen von Maschinellem Lernen, Einrichtung und Wartung von Datenbanken und vieles mehr - unter anderem dieses Datenportal.​

Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, wenden Sie sich gerne an uns! Gerne spielen wir auch Ihre Daten - wenn im Bereich Bildung und Innovation relevant - in unser Datenportal ein.

Mailkontakt: daten@stifterverband.de.

SV Data Symbol
Teammitglied Eike Schröder

Eike Schröder

Co-Leitung

eike.schroeder@stifterverband.de
Teammitglied Dr. Johannes Schmitt

Dr. Johannes Schmitt

Co-Leitung

johannes.schmitt@stifterverband.de
Teammitglied Marian Burk

Marian Burk

Teammitglied

marian.burk@stifterverband.de
Teammitglied Zoe Gyftopoulos

Zoe Gyftopoulos

Teammitglied

zoe.gyftopoulos@stifterverband.de
Teammitglied Jessica Ernst

Jessica Ernst

Projektmanagement

jessica.ernst@stifterverband.de
Teammitglied Kim Elena Micke

Kim Elena Micke

Teammitglied

kimelena.micke@stifterverband.de
Teammitglied Svenja Elsner

Svenja Elsner

Teammitglied

svenja.elsner@stifterverband.de
Teammitglied Dr. Malte Hückstädt

Dr. Malte Hückstädt

Teammitglied

malte.hueckstaet@stifterverband.de
Teammitglied Dr. Lukas Antoine

Dr. Lukas Antoine

Teammitglied

lukas.antoine@stifterverband.de
Teammitglied Dr. Barbara Grave

Dr. Barbara Grave

Teammitglied

barbara.grave@stifterverband.de
Teammitglied Katharina Brunner

Katharina Brunner

Teammitglied

katharina.brunner@stifterverband.de

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Forschungsdatenzentrum
Wissenschaftsstatistik (FDZ)

Während im Daten-Navigator in der Regel aggregierte Statistiken auffindbar sind, bietet das Forschungsdatenzentrum (FDZ) der Wissenschaftsstatistik externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit des Zugangs zu Mikrodaten im Rahmen nicht-kommerzieller Forschungsprojekte. Das FDZ Wissenschaftsstatistik wurde durch den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten akkreditiert und folgt dessen Kriterien. Unter anderem lassen sich Mikrodaten zur Erhebung zu Forschung und Entwicklung, zum Gründungsradar und zum Hochschulbarometer innerhalb des FDZ nutzen.


Weitere Informationen finden sich auf der Website des FDZ.


Bei Fragen und/oder Anregungen rund um das FDZ können Sie sich an Lena Finger wenden.

Teammitglied Dr. Lena Finger

Dr. Lena Finger

Leitung FDZ

lena.finger@stifterverband.de

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Feedback

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Impressum


Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

Baedekerstraße 1

45128 Essen

T 0201 8401-0

E-Mail: mail[a]stifterverband.de


Vorstand (i.S.d.V.):

Prof. Dr. Michael Kaschke (Vorsitzender)

Dr. Simone Bagel-Trah

Dr. Martin Brudermüller

Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller

Dr. Cornelius Riese

Dr. Reinhard Christian Zinkann

Dr. Volker Meyer-Guckel


Geschäftsführung:

Dr. Volker Meyer-Guckel (Generalsekretär und Vorsitzender der Geschäftsführung)

Andrea Frank (stellv. Generalsekretärin)

Matthias Schmolz


Eingetragen beim Amtsgericht Essen VR 5776

St.-Nr.: 112/5950/0747

USt-IdNr.: DE 119 692 167


Verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV:

Dr. Volker Meyer-Guckel

T 0201 8401-180

E-Mail: mail[a]stifterverband.de


Haftungsausschluss

Die Zusammenstellung der Informationen erfolgte mit der gebotenen Sorgfalt. Gleichwohl übernehmen wir keinerlei Haftung, aus welchem Rechtsgrund auch immer, für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der übermittelten Informationen. Diese Internetseite enthält Verweise auf Internetseiten, die von Dritten eingerichtet wurden. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. (Stifterverband) hat keinerlei Kontrolle über die Internetseiten und die dort angebotenen Informationen, Waren oder Dienstleistungen. Der Stifterverband übernimmt daher keinerlei Verantwortung, aus welchem Rechtsgrund auch immer, für den Inhalt der Internetseiten Dritter. Das Herstellen einer Verbindung zu diesen Internetseiten geschieht auf eigene Gefahr des Benutzers. Der Stifterverband behält sich das Recht vor, die auf dieser Internetseite angebotenen Informationen, Produkte oder Dienstleistungen ohne gesonderte Ankündigung jederzeit zu verändern oder zu aktualisieren. Für gegebenenfalls bestehende oder künftig entstehende Rechtsverhältnisse ist ausschließlich deutsches Recht anwendbar und sind nur deutsche Gerichte zuständig.

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Allgemeines zur Datenverarbeitung


Umfang der Verarbeitung personenbezogener Daten

Wir erheben und verwenden personenbezogene Daten unserer Nutzer grundsätzlich nur, soweit dies zur Bereitstellung einer funktionsfähigen Website sowie unserer Inhalte und Leistungen erforderlich ist. Die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten unserer Nutzer erfolgt regelmäßig nur nach Einwilligung des Nutzers. Eine Ausnahme gilt in solchen Fällen, in denen eine vorherige Einholung einer Einwilligung aus tatsächlichen Gründen nicht möglich ist und die Verarbeitung der Daten durch gesetzliche Vorschriften gestattet ist.


Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten

Soweit wir für Verarbeitungsvorgänge personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen Person einholen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. a EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten. Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die zur Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich ist, dient Art. 6 Abs. 1 lit. b EU-DSGVO als Rechtsgrundlage. Dies gilt auch für Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind. Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, der unser Unternehmen unterliegt, dient Art. 6 Abs. 1 lit. c EU-DSGVO als Rechtsgrundlage. Ist die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich und überwiegen die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen das erstgenannte Interesse nicht, so dient Art. 6 Abs. 1 lit. f EU-DSGVO als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.


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  2. die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;
  3. die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;
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Ihnen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.


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Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden. Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.


Recht auf Löschung


Löschungspflicht

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  1. Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
  2. Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
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  4. Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
  5. Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
  6. Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

Information an Dritte

Hat der Verantwortliche die Sie betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.


Ausnahmen

Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist

  1. zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;
  2. zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;
  3. für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
  4. zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Recht auf Unterrichtung

Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.


Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem Verantwortlichen bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern

  1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
  2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

Widerspruchsrecht

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widersprechen Sie der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.


Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung

Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.


Automatisierte Entscheidung im Einzelfall einschließlich Profiling

Sie haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

  1. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen Ihnen und dem Verantwortlichen erforderlich ist,
  2. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung Ihrer Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen enthalten oder
  3. mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung erfolgt.

Allerdings dürfen diese Entscheidungen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen getroffen wurden. Hinsichtlich der in (1) und (3) genannten Fälle trifft der Verantwortliche angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie Ihre berechtigten Interessen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.


Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.


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